Kampfsport in der Schweiz immer beliebter

Der Kampfsport wird in der Schweiz seit einigen Jahren immer beliebter. So treten immer mehr junge Menschen, aber auch ältere Semester, einer der vielen Schulen für Kampfsport im Land bei. Auffällig ist dabei, dass es daneben vor allem zwei Gruppen sind, die mit dem Kampfsport beginnen. So gibt es zunehmend mehr Frauen und auch Senioren, die ganz bewusst eine Ausbildung im Kampfsport auf sich nehmen. In diesem Artikel berichten wir über die Hintergründe und klären auf, warum das so ist.

Es ist eine Schlagzeile, die viele zunächst überrascht. Immer mehr Menschen fangen in ihrer Freizeit eine Ausbildung in einer Kampfsportart an. Dazu zählen klassische japanische Künste wie Kendo, Judo, Taek Won Do, aber auch das chinesische Kung Fu und das bekannte und beliebte Wushu. Die meisten der Anfänger sind dabei Frauen und Senioren. Der Grund dafür, neben dem Wunsch nach allgemeiner Fitness, ist relativ einfach: Sie möchten in die Lage versetzt werden, sich selbst vor drohenden Gefahren schützen zu können. Wie wäre das einfacher, als selbst eine Kampfkunst zu lernen und zu beherrschen und so einem Gegner fähig gegenübertreten zu können.

Doch geht es beim Erlernen eines Kampfsports zunächst gar nicht darum, einen Gegner überwältigen zu können. Es ist vielmehr eine gute Schulung darin, kritische und bedrohliche Situationen besser und schneller zu erkennen und dann adäquat reagieren zu können. So können die meisten schweren Verletzungen und Tode, die aus kritischen Situationen mit gewaltbereiten Menschen resultieren, oftmals im Vorfeld verhindert werden. Daneben schulen klassische Künste wie das chinesische Wushu alle Sinne des Menschen und fördern die Achtsamkeit. Dies ist die Fähigkeit, im Moment zu leben und genau zu wissen, wie man sich gerade fühlt und welche Emotionen man gerade hat. Dadurch lernt man, weniger impulsiv zu reagieren. Dies hilft gerade in kritischen Situationen ungemein dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich selbst zu schützen.