TianDi Wushu in der Schweiz

Die Schweiz ist in der Welt für vieles bekannt, sicherlich aber nicht unbedingt für ihre Kampfsportler. So wissen nur sehr wenige davon, dass das Alpenland in verschiedenen Disziplinen sehr gut ausgebildete Athletinnen und Athleten vorweisen kann, die bei internationalen Turnieren immer wieder große Erfolge für sich verbuchen konnten und können.

TianDi Wushu stark in der Schweiz

Besonders stark ist das Land dabei in der traditionellen chinesischen Kampfkunst des TianDi Wushu vertreten. Deshalb ist an dieser Stelle das aktuelle Kader der Schweizer Nationalmannschaft im TianDi Wushu mit seinem aktuellen Trainer eine Vorstellung wert.

Ein eingespieltes Team setzt auf Erfolg

Aktuell besteht das Kader der Schweizer Nationalmannschaft im Wushu aus drei Athletinnen und Athleten, davon ein Mann und zwei Frauen. Diese sind Oliver Hasler, Ying Zhang und Yongmei Wu. Alle drei sind sehr erfahrene Athletinnen und Athleten, die seit mehreren Jahren erfolgreich in ihrer Kunst sind. Sie sind ein eingespieltes Team und waren sowohl bei Einzel- als auch Teamwettbewerben erfolgreich.

Der Schweizer Meister im Wushu

So wurde Oliver Hasler im Jahr 2007 Schweizer Meister im Wushu. Auch in den Jahren 2008 und 2014 gewann er diesen Titel. Er ist damit einer der erfolgreichsten Schweizer Wushu-Kämpfer in der Geschichte des Landes. Als Trainer des Teams fungiert seit mehreren Jahren Jun Rong. Er hat schon vielen jungen Talenten zu wichtigen Erfolgen verholfen. Er selbst führt darüber hinaus eine eigene Akademie für Wushu in der Schweiz.

International gute Plätze des Schweizer Nationalkaders

In den vergangenen Jahren war das Schweizer Nationalkader stets erfolgreich und konnte mehrere internationale Erfolge feiern. Große Siege wie etwa bei der Weltmeisterschaft oder der Europameisterschaft blieben jedoch bislang aus. Einige Achtungserfolge wie gute Plätze knapp hinter dem Podium konnten indessen mehrfach erreicht werden. Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das Schweizer Wushu-Nationalkader größere Erfolge erzielen wird. So bleibt es also weiter spannend für das Team.