Wushu ist in der Schweiz beliebt

Die Schweiz ist eine Nation von Sportlern. Besonders populär im Land sind dabei die

Sportarten Skifahren, Wandern, Mountain Biking sowie Paragliding. Die wenigsten wissen jedoch, dass auch Kampfkünste aus dem fernen Osten in der Schweiz beliebt und sehr stark verbreitet sind. So ist neben den japanischen Künsten Judo, Kendo und Taek Won Do das moderne chinesische Wushu weit verbreitet und erfreut sich sehr großer Beliebtheit. In diesem Artikel berichten wir daher über die Verbreitung dieser Kunst in der Alpennation und liefern Ihnen dabei alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten.

DIe Schweiz verfügt derzeit über rund 8,5 Millionen Einwohner, von denen mehrere tausende begeisterte Schüler in den verschiedenen Dojos der großen Städte Bern und Basel sind. Hier lernen sie die ersten Techniken des Wushu. Insgesamt gibt es dabei ein System aus neun verschiedenen Graden, die an die Schüler aufgrund ihrer Leistungen vergeben werden. Diese neun Duane sind jedoch nicht einfach zu erreichen. So erhält man den ersten Duan meist erst nach mehrere Jahren des intensiven Trainings. Hat man ihn erreicht, muss man zunächst ein Jahr warten, bis man den zweiten Duan ablegen kann. Danach muss man wiederum zwei Jahre warten, um den dritten Duan erreichen zu können. Insgesamt benötigt man also mindestens 45 Jahre, bis man den höchsten Duan erreicht hat.

Bis dahin lohnt es sich an einem der zahlreichen Turniere teilzunehmen, die in der Schweiz regelmäßig ausgerichtet werden. Bei diesen bewerten die Punktrichter die Leistung des Schülers nach einem festen System. So gibt es insgesamt drei Noten: A, B und C. Das A steht dabei für die Bewertung der Bewegungen, die der Schüler ausführt. B-Noten werden für den Ausdruck bei der Ausführung vergeben. Die C-Noten dienen letztlich der Bewertung der verschiedenen Sprünge und Landungen, die der Schüler bei seiner Performance durchführt. Nur wenn man in allen Noten glänzen kann, hat man Chancen auf den Sieg.